Familienrecht, Ehegattenunterhalt

Familienrecht, Ehegattenunterhalt

Kapitalerträge aus einem Vernögen, das einem Ehegatten nach der Scheidung durch einen Erbfall anfällt, können in die Bemessung des Unterhalts nach den ehelichen Lebensverhältnissen nur einbezogen werden, wenn die Erwartung des Erben schon während der bestehenden Ehe so wahrscheinlich war, dass die Eheleute ihren Lebenszuschnitt vernünftigerweise darauf einrichten konnten und auch eingerichtet haben.

Kapitalerträge aus einem Erbe sind nicht eheprägend, wenn ein Ehegatte nichts von einem Erbe wusste.

 

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